Gemüse und Obst liefern wertvolle Vitamine und Ballaststoffe. Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung und eine gesunde Darmflora.

Gemüse und Obst kann beliebig variiert und sowohl roh als auch gegart angeboten werden. Hierbei gilt der Grundsatz, dass alles was der Mensch roh essen kann, auch der Hund roh erhalten darf (z.B. Möhren, Gurke, oder Zucchini). Alles, was der Mensch für sich selbst kocht, sollte auch der Hund gekocht bekommen (z.B. Kürbis, Brokkoli, Bohnen). Die Verträglichkeit blähender Sorten (Kohlgewächse) ist auch bei Hunden individuell verschieden. Zerkleinern und Garen verbessert grundsätzlich die Verdaulichkeit.

Obst und Gemüse kann je nach Verträglichkeit und Akzeptanz kleingeschnitten, geraspelt, püriert oder auch in Stücken gegeben werden. Bei Verwendung von getrockneten Flocken gilt der Umrechnungsfaktor 1:10, d.h. 10 g Gemüseflocken entsprechen etwa 100 g frischem Gemüse.
Sowohl bei frischem Gemüse als auch Gemüseflocken sollte beachtet werden, dass Zwiebelgewächse (auch Lauch) und Knoblauch sowie Weintrauben, Avocado und Obstkerne für Hunde giftig sind und daher nicht gefüttert werden sollten.

Wenn ein Tier zu Übergewicht neigt, kann Obst und Gemüse hervorragend als kalorienarmer „Magenfüller“ gefüttert werden. In diesem Falle sollten aber keine stärke- und damit kalorienreichen Sorten (z.B. Mais, Hülsenfrüchte, Erbsen, dicke Bohnen und Bananen) verwendet werden, sondern besser Sorten mit einem hohen Wassergehalt (z.B. Salat, Gurke, Möhren, Paprika, Kohlrabi, Fenchel, Zucchini, Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Heidelbeeren).