Chronische Herzerkrankungen haben meist eine Minderdurchblutung der Organe und des Gewebes zur Folge. Sind auch die Nieren betroffen, kann es zu einer verstärkten Rückresorption von Natrium und damit zu Wasseransammlungen im Körper kommen. Bei Herzerkrankungen ist daher in erster Linie auf eine salzarmes Futter zuachten. Auf zusätzliches Salzen sollte man daher immer verzichten und Tischreste sollten besser gar nicht gefüttert werden. Viele Snacks (kommerzielle Futterbelohnungen, Käse, Wurst, etc.) enthalten viel Salz und sind deshalb für Herzpatienten ungeeignet.

Kalium darf im Gegenzug reichlich zugeführt werden. Kartoffeln wären besonders empfehlenswert. Die Vitamin-E-Zufuhr sollte hoch sein, ebenso die wasserlöslichen B-Vitamine. Das Futter sollte außerdem auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden, um das Herz durch einen vollen Magen nicht mechanisch zu belasten.